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100 Jahre Frauenwahlrecht - Frauenanteil in Parlamenten

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts haben Frauen dafür gekämpft, sich an Wahlen aktiv und passiv beteiligen zu dürfen. Doch erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war es soweit.

© Deutscher Bundestag / Achim Melde

Im November 1918 wurde in der Verordnung über die Wahl zur verfassunggebenden deutschen Nationalversammlung das aktive und passive Wahlrecht für alle Bürgerinnen und Bürger festgeschrieben.

An der Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung am 19. Januar 1919 haben sich über 80 Prozent der wahlberechtigten Frauen beteiligt. 423 Abgeordnete zogen in die Nationalversammlung ein, 37 von ihnen waren Frauen (8,75 Prozent).

Wie sieht es heute aus mit dem Frauenanteil in deutschen Landesparlamenten, im Bundestag und im Europaparlament? Hier eine aktuelle Übersicht (Stand: 12. November 2018):


Deutscher Bundestag = 31,0 Prozent
Europäisches Parlament = 36,1 Prozent

Landtag von Baden-Württemberg = 25,9 Prozent 
Bayerischer Landtag = 26,8 Prozent
Abgeordnetenhaus Berlin = 33,1 Prozent
Landtag Brandenburg = 39,8 Prozent 
Bremische Bürgerschaft = 34,9 Prozent
Hamburgische Bürgerschaft = 38,0 Prozent
Hessischer Landtag = 36,4 Prozent
Landtag Mecklenburg-Vorpommern = 25,4 Prozent
Niedersächsischer Landtag = 27,7 Prozent
Landtag Nordrhein-Westfalen = 27,1 Prozent 
Landtag Rheinland-Pfalz = 31,7 Prozent
Landtag des Saarlandes = 31,4 Prozent 
Sächsischer Landtag = 33,3 Prozent 
Landtag von Sachsen-Anhalt = 21,8 Prozent
Schleswig-Holsteinischer Landtag = 31,5 Prozent
Thüringer Landtag = 40,7 Prozent

Quelle: Kürschners Datenbank 

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PolitikerIn des Tages

Geburtsdatum: 29.09.1960
Geburtsort: Stuttgart-Bad Cannstatt
Beruf: Internist, Onkologe, Hämatologe, Palliativmediziner